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meine Oma

  1. meine Oma Beitrag #1
    Avatar von Juju
    Juju

    Standard meine Oma

    Hi,

    also ich hatte es ja schonmal irgendwo geschrieben, dass meine Oma nen Hirntumor hatte. Sie wurde letzte Woche operiert, soweit ich das mitbekommen habe, soll der Tumor nicht so groß gewesen sein und an einer guten Stelle zum entfernen gelegen haben. Naja.. Metastasen wurden wohl auch keine gefunden. Der Tumor war ein schnell wachsender. Und ich weiß noch, dass er in der linken Hirnhälfte saß am Sprachzentrum hinterm Ohr etwa.. naja.. auch wurst.. sie hat jetzt paar Sprachprobleme, ich weiß nicht genau, wie schlimm es ist, aber ich habe vorhin mit meiner Mutti telefoniert, wo meine Großeltern zurzeit sind und nun warten, wie es weitergehen wird, und da habe ich sie im Hintergrund gehört... sie hat echt nicht viel gesagt und ich habe auch keine ganzen Sätze von ihr vernommen sondern nur so einzelne Wörter.. Zum Bsp, als meine Mutti mir sagte, dass meine Oma heute im Bett meiner Mama geschlafen hatte und meine Mutti halt woanders, da kam so von hinten irgendwas mit "gekuschelt, gekuschelt" und meine Mutti sagte: "ja, hast du schön gekuschelt in meinem Bettchen".. so in der Art.. als hätte sie mit men Kind geredet ^^..

    Ist auch egal, ich studiere ja allgemeine Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Psycholinguistik, da finde ich das sehr interessant.. auch wenn es sehr traurig ist..

    Nun soll sie aber wohl Bestrahlung und eine "sanfte" Chemo bekommen. Weiß hier jemand unter euch, was das bedeuten kann? Macht man das auch manchmal nur so prophylaktisch, damit der Tumor nicht wiederkommt? Aber dann echt beides, Chemo UND Bestrahlung?? Kann das auch bedeuten, dass doch nicht alles entfernt wurde? Ich meine.. klar kann es das bedeuten, aber ich würd echt nur gern wissen, ob man sowas auch bekommt, auch wenn der Tumor komplett raus ist ?

    Na gut.. ich weiß halt leider viel zu wenig über den Tumor, den sie hatte/hat und den Grad und sowas..

    Muss jetzt mal was für die Uni tun wieder, aber vielleicht kennt sich ja hier wirklich jemand von euch damit aus ein bisschen.

    LG!

  2. meine Oma Beitrag #2
    Christiane1982
    Habt Ihr noch kein Ergebnis was für eine Art Tumor es ist.
    Mein Dad ist 2007 an einem Glioblastom gestorben
    Der war auch schnellwachsend
    sie konnten Ihn bei der ersten OP leider nicht ganz entfernen.
    Er hat 2 Jahre gekämpft aber den Kampf doch verloren.
    In den 2 Jahtren habe ich aber sehr Viel über Tumore gelesen
    wenn Du möchtest kann ich Dir gerne weiterhelfen
    Ich müßte nur wissen welche Art es ist.
    Wie Jung ist Deine Oma denn

    Lg Christiane

  3. meine Oma Beitrag #3
    selket
    Bei meiner Oma hatten sie das damals auch gemacht mit der Bestrahlung + Chemo. Denke, dass sie das immer so handhaben, um sicher zu gehen, dass der Tumor nicht wieder kommt. Sie hatte Lungenkrebs und während der OP haben sie festgestellt, dass sie auch einen Tumor hatte. Den haben sie auch gleich mit rausgeholt.

    Das mit der Sprache ist normal nach der OP. Das hängt mit den Medis/Betäubung etc. zusammen, die sie bekommen.

    Meine Oma hatte damals jedem erzählt, dass man sie vergiften will.

    Und als sie zu Hause war, hatte sie jedem erzählt, dass man nur ihr Geld will und alle seien Verbrecher etc.

    Es war eine ganz schlimme Zeit, die mit absetzen bestimmter Medis plötzlich auch wieder besser wurde.

    Drück dir für deine Oma die Daumen!

  4. meine Oma Beitrag #4
    Avatar von Juju
    Juju
    Also meine Oma ist nicht mehr so jung ^^.. sie ist ja auch im Prinzip schon 4fache Uroma (zweimal davon nur halb-Uroma bzw. Stief -uroma ^^...). Sie ist hm.. 82 oder sowas. puh..wenn man so ne Zahl ausschreibt, kommt es einem noch älter vor.

    Also ich weiß leider das Ergebnis nicht! Aber wenn sie morgen in der STrahlenklinik waren, dann ruf ich auch mal an und frage meine Mutti, ob sie da was weiß. Wie ich meine Familie kenne, informieren die sich nicht und wissen das nicht! Wenn ich es weiß, schreib ich es euch mal.

  5. meine Oma Beitrag #5
    kleineschaos
    Ich kann dir nur sagen das es üblich ist das soetwas gemacht wird.

    Ich hoffe nur das deine Oma dies nicht zu sehr schwächt.

    Ich drück dir die Daumen das es ihr bald besser geht.

  6. meine Oma Beitrag #6
    Gast545
    Wie du ja weißt ist mein Vater momentan selbst an einem Gehirntumor erkrankt. Es ist wie bei Christiane ein Glioblastom Grad 4. Der schlimmste aller Gehirntumore. Und er sitzt auch wie bei deiner Oma hinterm linken Ohr beim Sprachzentrum.
    Es kann gut möglich sein das bei der OP der Hirntumor deiner Oma komplett entfernt werden konnte, doch die Ärzte können nur das entfernen was sie sehen. Der Tumor bildet häufig Arme in das gesunde Gewebe die kaum sichtbar sind oder hinterlässt trotz OP mikroskopisch kleine Teilchen. Um zu verhindern das der Tumor sich weiter ausbreitet wird hier als erste Therapie nach der OP eine Kombi von einer Strahlen- und Chemotherapie gemacht. Dies war zumindest bei meinem Vater der Fall.

    Leider waren bei ihm weder Strahlentherapie noch Chemo erfolgreich. Die Chemo hat seine Blutwerte sehr stark verändert und er konnte sie nicht mehr nehmen.
    Während der Therapie kommen weitere Sprachprobleme dazu und durch die Medikamente verändern sich die Menschen sehr stark. Oft bekommen sie Depressionen und schimpfen auf alles. Mein Vater realisiert immer noch nicht wie schwer krank er ist und meint sie müssten jetzt langsam mal das Medikamt abstellen.

    Wichtig ist darauf zu achten, dass deine Oma ein stabiles Immunsystem hat. Sie muss sich gesund ernähren und sollte Aufbaupräperate nehmen. Aber da wissen die Ärzte am besten Bescheid. Mein Papa hat auch ne Misteltherapie (glaub das heisst so) gemacht. Nach der Chemo hat er Avastin bekommen. Seitdem gehts wieder bergauf.

    Die durchschnittliche Überlebensdauer bei einem Glioblastom Grad 4 beträgt ab der OP ohne weitere Therapie 6 Monate wenn der Tumor nicht komplett entfernt werden konnte. Ansonsten ist es abhängig von der Therapie. Ist der Tumor schnellwachsend ist das immer schlecht.

    Ich wünsche euch alles alles Gute für die kommende Zeit. Es wird nicht einfach werden, gerade während der Therapie wird es deiner Oma immer mal wieder schlecht gehen. Wenn du Fragen hast steh ich genauso wie Christiane dir gern zur Seite.

  7. meine Oma Beitrag #7
    Christiane1982
    Liara da gebe ich Dir vollkommen recht
    das Problem ist beim Gehirn halt das, das man nicht großzugig rausschneiden
    kann, man würde zuviel kaputt machen.
    Deshalb ist die Chance es zu überleben sehr gering
    Der Tumor wächst gerne in Blutgefäße rein und das kann man nicht sehen
    erst dann wenn er wieder wächst.

    Ich habe mir mal alles durchgelesen über das Medikamen t was Liaras Papa bekommt.
    Sagte dann nur zu meiner Mutter das Papa zu früh krank geworden ist.
    ich weiß hört sich Sarkastisch an aber die Ärzte sagten schon das in den nächsten 2 bis 5 Jahren sehr viel auf den Markt kommt was helfen könnte.

    Was ich sagen kann ist das als ich anfing über die Krankheit alles nachzuforschen kriegte ich Gänsehaut dachte nur wer hat so eine Krankheit bloß erschaffen.

  8. meine Oma Beitrag #8
    Avatar von Juju
    Juju
    hmm..ach mann.. das klingt ja echt nicht so gut alles. Ich würde auch so gern ganz genau nachhaken, wie das nun ist mit dem Tumor, was es für einer ist, ob er komplett entfernt werden konnte etc. aber ich trau mich auch nicht, meine Mutter da so zu fragen. Ich denke, sie weiß es nicht und wenn sie es dann aber versucht, für mich herauszufinden, dann wird sie vielleicht zu traurig oder so.. keine Ahnung. Die Frage ist ja auch, was es mir nutzt, alles genau zu wissen, aber irgendwie will man halt schon gern wissen, woran man ist und womit zu rechnen ist..

    Ich dachte halt erst echt so, dass meine Oma ja ganz schön Glück hatte, dass sie das jetzt durch den epileptischen Anfall gefunden haben und auch gleich operieren konnten und vor allem, dass es keine Metastasen gibt, aber soweit ich gelesen habe, bilden Hirtumore nicht so oft Metastasen aus und wenn sie nen schnellwachsenden hat/hatte, dann hatte sie wohl doch gar nicht so viel Glück, wie ich dachte..

    Will überhaupt nicht daran denken, wie das wird, wenn sie die Chemo bekommt und dann möglicherweise noch bei meinen Eltern bleibt, weil sie ursprünglich von weiter weg kommen.. also aus Zittau und sie ist jetzt aber in der Dresdner Uniklinik. Und bestimmt fallen ihr dann die Haare aus..

    manno.. dass einem doch schon so alten Menschen an seinem Lebensabend noch so was Schlimmes passieren muss! Sie war in der Jugend schon 7Jahre in Sibirien in Kriegsgefangenschaft und konnte deshalb irgendwie auch nicht studieren und lauter solche Sachen.. hat auch schon ihren Sohn verloren, als der kurz vor der Hochzeit stand durch Zugunglück. Und jetzt auch noch sowas.. die Arme eh..

    Na gut, also.. ich melde mich, wenn ich Fragen habe. Würd ja am liebsten ganz viel lesen und mich informieren, aber ich halb leider gerade keine Zeit.. scheiß uni ^^..

    danke euch

  9. meine Oma Beitrag #9
    Christiane1982
    Sie müßten vom KH ein schreiben bekommen haben
    Da steht die Diagnose vom histologen drauf.
    Aber spätestend der Arzt in der Strahlenklinik müßte es sagen können.

  10. meine Oma Beitrag #10
    Avatar von Juju
    Juju
    ja, das denke ich auch

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